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Moralisches Marketing – Marktschreier ade!?

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Wieso „Moralisches Marketing“ immer wichtiger wird… 

… und wie du trotz lautem Markt effektiv Werbung betreiben kannst.

Was ist denn überhaupt moralisches Marketing? Gibt es so etwas überhaupt?

Immer mehr Menschen haben genug von den vielen Versprechungen, die seit einiger Zeit im Internet zur Normalität geworden sind. Und gleichzeitig ist es erschreckend, dass so beworbene Produkte trotzdem einen reißenden Absatz haben.

Ein Grund ist sicherlich, dass es kaum noch möglich ist, seriöse Angebote von reinen Hype-Produkten zu unterscheiden. Aber gibt es so etwas wie moralisches Marketing überhaupt?

Achtung: Dieser Text ist sehr lang. Ich beschreibe hier keine „Wie werde ich schnell reich“-Strategie mithilfe aggressiver Marketingmethoden. Wenn du so etwas suchst, spare dir bitte die Zeit und lies nicht weiter.

Was du in diesem Text finden wirst, sind konkrete Schritte, wie du mit „leisen“ Mitteln den bestmöglichen, DAUERHAFTEN Erfolg erreichst.

Ich habe mich seit einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt, weil ich mich selbst von den „lauten Produkten“ abgrenzen wollte.

In diesem Artikel habe ich die Dinge, die ich herausgefunden habe und die dir helfen, den richtigen Weg für deinen Businessauftritt zu finden, aufgeschrieben. Also, legen wir los:

Es ist wirklich ein schwieriger Spagat, der hier von den seriösen Anbietern hingelegt werden muss.

Einerseits möchte ich deutlich machen, dass ich eine wirklich wichtige und hochwertige Information/ein hochwertiges Produkt für meine Kunden habe und diese auch meinen potentiellen Kunden zugänglich machen.

Andererseits bekomme ich einfach nicht genug Besucher auf meine Webseite und diese Information geht in der Flut der „lauten“ Angebote unter, wenn ich mich nicht ebenso „laut“ verhalte. – Ist das aber wirklich so?

„Lautes“ oder „leises“ Marketing

Eins vorweg, ohne das Wissen um psychologische Trigger – also das Wissen darum, wie meine Kunden auf bestimmte Aussagen reagieren – wird es schwer. Wenn du etwas von den „Lauten“ lernen kannst, so ist es das, sich mit der Wirkungsweise der menschlichen Psyche genau auseinanderzusetzen. Da haben einige wirklich absolut die Nase vorn.

Trotzdem ist Marketing für mich auch eine Frage der Moral. Die Moral setzt allerdings nicht erst an der Stelle ein, wo es darum geht, wie ich meine Produkte vermarkte.

Es beginnt schon bei der Frage: Wie erstelle ich meine Produkte? Denn entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass es nur darum geht, so schnell wie möglich so viele Produkte wie möglich auf den Markt zu bringen, gibt es auch Menschen, die wirklich Ihre besten Informationen/Produkte, hochwertig erstellt, zur Verfügung stellen.

Und ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber das sind meine ganz klaren Favoriten!

Apple ist da ein prominentes Beispiel. Wenn du einmal ein Gerät aus dem Hause Apple gekauft hast, erinnerst du dich sicherlich an die hochwertige Verpackung, das Gefühl, etwas Hochwertiges in den Händen zu halten.

Auf diesen „Zug“ springen nun immer mehr Anbieter auf. War vor einigen Jahren das Design und die Verpackung noch unwichtig, so wird damit inzwischen viel Aufwand betrieben.
Ich erinnere mich noch aus meiner Anfangszeit, da konnte man überall hören: "Das Design der Webseite ist völlig unwichtig."
Die gleichen Leute haben heute Designer engagiert, die ihrem gesamten Auftritt ein professionelles Aussehen geben sollen.

Nichts ist im Internet so sicher wie der Wandel. Henning Klocke #WorkflowProjekt

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Wenn du z.B. ein Kindle bei Amazon bestellst, kommt das Gerät in einer hochwertigen Kartonverpackung. Und auch im Markt der digitalen Produkte geht es nun mehr und mehr darum, durch die Art und Weise der Auslieferung die Kunden zu begeistern und zu Folgekäufen anzuregen.

Marketing polarisiert

Während ich mich mit dem Thema Marketing beschäftigt habe, sind mir immer wieder zwei Pole aufgefallen.

Die eine Gruppe sagt: "Nutze alle Möglichkeiten, die du hast, Marketing ist das Wichtigste, das (mittelmäßige) Produkt wird quasi durch das Marketing verbessert. Je weniger Aufwand für das Produkt, desto mehr Zeit habe ich für das Marketing."

Die andere Gruppe hat eine völlig konträre Ansicht. Das Produkt steht im Mittelpunkt aller Bemühungen, an dem Produkt wird gefeilt, bis es (nahezu) perfekt ist. Um seriös zu sein, wartet man, dass der Kunde zu einem findet. Das Produkt wird schon für sich sprechen.

Beide Pole haben ihre Berechtigung. Aber wie so oft im Leben geht es darum, den Mittelweg zu finden.

Marketing ist verwerflich

Marketing ist aus meiner Sicht verwerflich, wenn der Kunde nach dem Kauf nicht den Gegenwert bekommt, der ihm versprochen wurde und der möglich ist.

Dabei entscheidet, was möglich ist, nicht der Wissensstand des potentiellen Kunden, sondern der Kenntnisstand von dir. Alles andere ist der Handel mit dem Unverstand des Kunden. Das wird sich spätestens dann rächen, wenn der Kunde den nötigen Sachverstand erworben hat, um das gekaufte Produkt wirklich einzuschätzen (hoffentlich).

Gerade im Internetmarketing gibt es viele Produkte, die genau darauf abzielen. Der Handel mit dem Unverstand des Kunden. Aber das ist das Thema für einen anderen Artikel.

Marketing ist notwendig

Selbst das beste Produkt lässt sich nicht verkaufen, wenn es keiner findet. Ohne erfolgreiches Marketing geht es nicht. Das sollte jedem Anbieter klar sein. So schwierig es auch ist, den potentiellen Kunden vernünftig auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen und dabei nicht marktschreierisch zu sein … Marketing ist notwendig.

Und wenn du dir klar machst, welche Produkte du selbst kaufst und welche Dienstleitungen du selbst in Anspruch nimmst, sollte dir spätestens dann klar werden, wie sehr wir auf Marketingstrategien „anspringen“.

Was heißt das aber nun für dein eigenes Marketingkonzept?

Die Lösung des Problems · Moralisches Marketing

Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand…

  • Erstelle ein Produkt, dass wirklich Qualität liefert.
  • Erstelle das Produkt genau auf deine Zielgruppe ausgerichtet.
  • Biete genau die Lösungen für die Probleme dieser Zielgruppe.
  • Biete eine wirkliche Lösung und nicht nur einen Anriss des Problems.

Damit hast du die Moral (und die Kunden) auf deiner Seite.

Und dann …

  • Suchst du dir die psychologischen Trigger, die dir in deinem Markt angemessen erscheinen (dazu komme ich weiter unten noch).
  • Veröffentliche z.B. einen Blog. (Und poste regelmäßig etwas - was ganz schön schwer ist.)
  • Und/Oder erstelle YouTube-Videos (du musst nicht vor der Kamera stehen dafür) • hier ist eine Gratis Anleitung inkl.- Gratis Software dazu. Auch hier ist Regelmäßigkeit der Trick.
  • Beteilige dich (in Maßen) an Diskussionen in Internetforen und Social Media Portalen und Blogs aus deinem Bereich. ( Am Anfang wirst du da etwas mehr Zeit brauchen. Später kannst du dann wirklich einen Timer setzen und gezielt vorgehen.)
  • Schreibe Artikel in Artikelportalen.
  • Informiere dich, wo deine Zielgruppe zu finden ist und zeige dort Präsenz.
  • Beobachte die Angebote der Mitbewerber, die dir ein gutes Gefühl vermitteln und lerne dort.
  • Frage deine Kunden, wie deine Werbung auf sie wirkt – und verbessere dich.
  • Überhaupt: mache Umfragen.Schwimme nicht in der eigenen Suppe!

Kurz gesagt baue ein Vertrauen auf … das gerechtfertigt ist …

Eine Vermarktung, die effektiv ist und dabei nicht zu „laut“ wirkt, braucht ein gewisses Fingerspitzengefühl und auch immer wieder ein Feedback.

Wie sieht also der konkrete Workflow aus?

Workflow

1. Analysiere deine Mitbewerber

Wenn du diese Dinge analysiert hast, ist schon ein großer Teil für dein moralisches Marketing getan. Mache diese Analyse wirklich und investiere dafür auch etwas Zeit. Es wird sich hinterher auszahlen – auch wenn es jetzt mühsam erscheint.

Tipp: Versuche nicht, das Rad neu zu erfinden. Wenn du auf die Webseiten zuerst gestoßen bist, tut es dein potentieller Kunde auch. Die Betreiber der Webseiten haben also soweit gute Arbeit geleistet.

Falls dir nicht gefällt, was du gefunden hast, kannst du natürlich einen eigenen Stil entwickeln. Ich rate dir aber, dann lieber noch einmal auf die Suche zu gehen (mit einer etwas anderen Suchanfrage). Wenn du dann Webseiten gefunden und analysiert hast, die deinen Vorstellungen entsprechen, gehe weiter zum nächsten Schritt.

  • Suche in Google (denn es geht ja um Internet-Mitbewerber) die 2-3 stärksten Mitbewerber heraus, die in deinem Markt aktiv sind.
  • Sieh dir deren Webseiten in Bezug auf – Kundenaktivität (Kommentare, Umfragebeteiligung, Fundstellen in der Suchmaschine, Backlinks, Keywords) mit den folgenden Tools an. Alexa, Woorank und Follow.
  • Durchstöbere deren Webseiten nach den Themen, die relevant für die Besucher sind. Das sind die Beiträge, zu denen es viele Kommentare gibt, die oft per Twitter, Facebook und Co. weitergegeben wurden. (Das sind die Dinge, die die Kunden wirklich beschäftigen und somit Themen, die du in deinem Blog ansprechen solltest.)
  • Achte auf die Sprachwahl, auf die Art von Bildern, die verwendet wird, auf den Aufbau der Webseiten, auf die Gestaltung. Gefällt dir die Sprache? Gefallen dir die Bilder? Gefällt dir die Optik der Webseiten? Was konkret gefällt /gefällt dir nicht.
  • Schreibe deine Erkenntnisse auf! Die Themen, Sprachmuster, die immer wieder auftauchen, die Webseiten der gefundenen Mitbewerber (als Lesezeichen im Browser). Alle Erkenntnisse, die wichtig sind.

2. Gehe an die Öffentlichkeit

Du hast jetzt festgestellt, wer deine Mitbewerber sind und was diese machen. Nun bist du an der Reihe.

  • Erstelle einen WordPress Blog. WordPress – du brauchst zuerst einen sogenannten Webspace (Speicherplatz im Netz) und eine Domain (Webadresse - z.B. www.internet-workflow.de) , zum Beispiel von all-inkl.com. Danach kannst du WordPress installieren und deinen Blog ins Leben rufen.
  • Veröffentliche regelmäßig Inhalte – orientiere dich bei der Häufigkeit wieder an deinen Mitbewerbern. Informiere dich über den Umgang mit Keywords. Google Keyword Planer.
  • Mache deine ersten Angebote 1 zu 1. Das ist der schnellste Weg Kunden zu gewinnen und außerdem eine gute Möglichkeit, deine Kunden genauer kennenzulernen.
  • Integriere Analysetools. Für jetzt tun es diese beiden Gratistools: Google Analytics und Googles Webmastertools
  • Erstelle mindestens ein Video, das auf YouTube und auf deinem Blog zu sehen ist. Für die Blogveröffentlichung meine Videoplayerempfehlung: (Gratisversion) Wistia.
  • Achte aber in jedem Fall auf ein aussagekräftiges Profil – wie war das? …baue ein Vertrauen auf … das gerechtfertigt ist …
  • Suche über die Google Suchmaschine ein Fachforum bzw. ein Forum, das in deinem Themengebiet aktive Benutzer hat und schreibe dort in Abständen Beiträge (mit dem Link zu deinem Blog), die wieder Vertrauen aufbauen. Mach davon nicht zu viel. Das können wahre Zeitfresser sein.
  • Erstelle Umfragen – um besser zu wissen, was dein Kunden benötigt und somit auch passendere Produkte zu entwickeln. Umfragetools findest du auf diesen Webseiten: Surveymonkey und Umfrage Online oder als praktisches WordPress PlugIn ViralQuizBuilder
  • Und dann … mache mehr davon: Videos, Artikel, Beiträge in Social Media Portalen … Finde deinen eigenen Stil. Ich empfehle dir diese Artikelportale: online-artikel.de und www.0am.de. Es gibt noch viele andere. Diese Portale sind aber meiner Meinung nach ein guter Anfang.
  • Gehe Kooperationen ein mit anderen (erfolgreichen) Menschen in deinem Geschäftsbereich. Veröffentlicht gegenseitig Interviews, findet Möglichkeiten, euch gegenseitig zu unterstützen – baue ein Netzwerk auf, halte gemeinsame Webinare.
  • Bleibe dran! – Was eigentlich der wichtigste Tipp ist.
  • Erstelle immer wieder verkaufbare Angebote.  1 zu 1 zu starten ist eine gute Idee. Irgendwann möchtest du aber auch einmal weniger arbeiten ... oder? 🙂

Es wird hoffentlich deutlich, dass du etwas dafür tun musst, wenn du langfristig im Internet erfolgreich sein willst. Zu einem dauerhaften Erfolg gehört auch eine Portion Fleiß und Durchhaltevermögen. Wenn du gleich von Anfang an darauf achtest, die einzelnen Komponenten sinnvoll aufzusetzen, kannst du glücklicherweise viele nachfolgende Arbeiten automatisieren.

Die „In 30 Tagen zum Millionär“-Programme versprechen andere Wege – aber halten sie das auch? – Das überlasse ich deiner Phantasie.

Ich habe hier wirklich nur die nötigsten Dinge angesprochen, die du machen kannst. (Aber der Artikel ist auch so schon lang genug.) Es gibt noch unwahrscheinlich viele weitere Möglichkeiten, auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, ohne dabei „laut“ zu sein. Aber dieser Workflow ist erst einmal ein solider Start. Und damit eine Anleitung, in welcher Reihenfolge die Aufgaben angegangen werden sollten. Mache zuerst von allen Punkten etwas und gucke dann, was davon für dich funktioniert und davon machst du dann mehr.

Und damit du weißt, was funktioniert ... so viel wie möglich messbar machen!!!

Die weiteren Möglichkeiten werden dir mit der Zeit ganz von selbst über den Weg laufen. Dann hast du aber schon die ersten Kunden gewonnen und kannst deine Versuche viel entspannter angehen.

Aber Achtung!!!

Mache nicht den Fehler…

… den so viele Anfänger machen. Verzettel dich nicht in unwichtigen (oder zu komplexen) Dingen.

​Guck dir dazu auch noch diesen Artikel an: Die Größte Gefahr im Online-Marketing und wie du sie vermeidest.

Wenn du den Workflow, den ich dir oben beschrieben habe, durcharbeitest, hast du ausreichend zu tun.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Henning Klocke

Henning Klocke

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